FineArt Papiere - Nicht jedes Bild passt zu jedem Papier

Nicht jedes Bild passt zu jedem Papier

oder der Unterschied zw. PE -und FineArt Papieren.
Pe Papiere (Polyethylen) sind größtenteils aus Kunststoffen gefertigt.

Die Papiere bestehen aus einer Schichtenkonstruktion.

 

Auf der Unterseite eine Pe-Folie, mittig das Papier

und oben wieder Pe Folie mit einer Farbempfangsschicht auf der Druckseite.

 

Es ist ein von vielen Fotografen bevorzugtes Medium weil es erstens preiswert ist und

zweitens Weißmacher enthalten die Farbfotos lebendiger erscheinen lassen.
Die Weißmacher verflüchtigen sich aber wieder mit der Zeit, das Ozon ist schuld.

 

Ozon haben wir überall, im Licht selbst, der Kühlschrank produziert Ozon, auch Kopiergeräte 

und auch im :;) Nikotin steckt immer wieder Ozon.

Somit verliert das Papier im laufe der Jahre seine Lebendigkeit.

 

Das alles beginnt sehr langsam, erst (nach heutigen Schätzungen) nach15-20 Jahren.

Pe Papiere sagte man zur Analogzeit eine Haltbarkeit von ca. 30 jahren nach.

Zur heutigen Zeit geht man von einer Haltbarkeit von ca. 50 Jahren aus.

 

Fineart Papiere -archivfeste Faserpapiere
Fineart Papiere sind Ph-neutral aufgebaut, bestehen aus Naturfasern,

verzichten ganz auf Kunststoffe und sind säuregepuffert.

Vorteile die Pe Papiere nicht bieten können.

Diese Vorteile dienen der Haltbarkeit (Langzeitstabilität).

 

Auf der Papierbasis befinden sich mehrere Sperrschichten

und wieder die microporöse Farbempfangschicht (Coating) die die Tinte einschliessen.
Die Papieroberfläche ist meist leicht strukturiert,

das Papier ist dicker und in der Regel bis 315 gr/qm schwer.

 

Einige Fineart Papiere nennt man (Museums-tauglich)

weil die Haltbarkeit mehrere hundert Jahre übersteigen kann.
Fineartpapiere haben ein reines weiß ohne den optischen Aufheller

und bieten ein tiefes Schwarz. Es hat sehr gute Grauabstufungen und somit

eine höheren Kontrastumfang (D-max Wert).

 

Dadurch bekommen die Papiere mehr Lebendigkeit und Bildtiefe.
Haptisch ist das Fineartpaier das absolute Vergnügen, wer das einmal in der Hand hält

will nichts anderes mehr haben:), sie haben halt das "GEWISSE  ETWAS".

 

Der wohl einzige Nachteil gegenüber den PE Papieren ist der etwas höhere Preis.

ABER wer sich selbst etwas gutes gönnen möchte, oder seine Bilder  ausstellen will,

die Fotos verkaufen möchte -sollte die Haltbarkeit in Verbindung

mit Langzeitstabilen Tinten den Vorzug geben.

26.6.13 DRUCKvorbereitung

Wenn Sie nicht wissen wie es geht - 

und auch nicht tiefer in die Materie eintauchen wollen -

senden Sie uns Ihre Fotos so wie sie sind, wir kümmern uns um den Rest.

Wir setzen uns mit Ihnen vor dem Druck in Verbindung.

Wer doch etwas tiefer in die Materie eintauchen möchte, für den gibt es hier Erklärungen und Bildmaterial.

 

--

 

Wattdannnu? dpi oder ppi? und wenn ppi, 100, 200, oder 300ppi?

 

Dpi = Dots per inch | Ppi = Pixel per inch  | 1 inch = 25,4 mm

Dpi

simulieren unterschiedliche Tonwerte einer einzigen Druckfarbe

 

Ppi

besteht aus den 3 Farbwerten R=Rot | G= Grün | B=Blau

 

300 Ppi erreicht das Maximum dessen, was ein Drucker heute darstellen kann

und es entspricht der Auflösung des menschlichen Auges bei normalem Betrachtungsabstand. 

 

Für große Drucke nutzen wir die Auflösung zwischen 96 und 226 ppi, auf Endformat.

Originalausgabe aus der Kamera 12MP, hier 36,31x24,11cm bei 300dpi
...einige Kameras geben das Foto mit 72 dpi aus.

Dann hat es aber 151,27x100,47 cm, rein rechnerisch, kommt das aber auf's gleiche raus.  

...jetzt möchten wir das Bild auf ca. 50x75cm vergrößern und geben zunächst die Höhe von 50cm ein, die Länge ergibt sich automatisch.

 

Hier jetzt 75,28cm.

Möchten wir das Bild nur 70cm breit haben müssen wir es vorher beschneiden.

Der Wert der Auflösung geben wir mit 200ppi an.

Wie gut oder wie schlecht sind die einzelnen Kompremierungstufen 6,7,8,9,10,11,12 ?
Wir haben das Bild links in den unterschiedlichen Kompremierungsstufen auf Leinwand im Format 50x70cm gedruckt, bei 180ppi.

 

Das Ergebnis ist erstaunlich:

Zwischen 7 und 12 sind Unterschiede nur mit einer Lupe erkennbar, ab Stufe 6 und weniger werden Pixelstrukturen erkennbar schlechter.

 

Zwichen 10 und 12 sind keine erkennbaren Verbesserungen wahrnehmbar. 
Der Kompromiss zwischen Dateigröße und Qualität liegt bei Stufe 10.

ABER JETZT
Das Abspeichern der Stufe 10 ist nur dann ergebnisorientiert, wenn die Datei nach dem Bearbeiten nicht all zu oft geöffnet und wieder geschlossen wird.

Das Bild oben haben wir einmal gespeichert und gedruckt, wieder auf Leinwand im Format 40x60cm bei 180ppi.

Anschliessend 15 mal gespeichert und wieder geöffnet.

Das Ergebniss ist erschreckend. Man sieht es schon in der Gesamtabbildung, dass sich der Verlauf des Himmels in seine Bestandteile ( Pixel) auflöst, und zwar niedrig ;)

In der 50% Ansicht sieht man den Zerfall des Himmels , es entstehen Tonwertabrisse.

Die Schrift "ZIRAAT BANK INT" zerbruzzelt an den Rändern, wobei die Fenster und Gebäudestrukturen noch gut aussehen.

 

Aber  in der 100% Ansicht erkennt man das Grauen - auch die Gebäudeteile sehen nicht mehr gut aus.

Wieder so eine Faustformel - betrachten Sie sich Ihr Foto in der 100% Ansicht,  was Sie dann sehen, sehen Sie auch auf Ihrem vergrößertem Ausdruck.

Deshalb empfehle ich immer wieder den Tiff. Abgespeichert als LZW. 

(http://de.wikipedia.org/wiki/Lempel-Ziv-Welch-Algorithmus)

 

Die Abbildung oben links zeigt das Foto 15mal abgespeichert im Tiff,

rechts 15 mal abgespeichert als .jpg - Stufe 10

Also, wenn man WERT auf kompromisslos gute Bildwiedergabe legt,

dann ist es der Tiff , für alles andere reicht ein .jpg.

 

Zumal der "jpg" Größen zwischen 3 und 6,5 MB erzeugt.

Der Tiff beim gleichem Foto, Größen ab ca. 35MB.

 

Das macht aber nix, heutige Computerfestplatten werden mit 500GB bis 1 Terrabyte ausgeliefert, da ist genug Platz vorhanden. Ausserdem kann man ja auch auswandern - in die Cloud, Dropbox und wie sie alle heißen.

 

Das Senden per Mail wird allerdings ein Problem, da die meisten Mailprogramme nicht mehr als 15 MB

durchlassen. In so einem Fall nennen wir Ihnen eine Serveradresse und ein Passwort für den reibungslosen Ablauf.

6.6.13 Bildvergrößerung

Ja ich hätte gern den größten Ausdruck.....

 

Kommt ein Kunde in's Studio und erzählt vom Urlaub mit seiner liebsten. Dort haben wir wunderschöne Bilder gemacht und das hätten wir jetzt gern auf Leinwand.

-

okee

-

Größe ungefähr so wie das Foto hier an der Wand. ;) freu -140x200cm

 

Der Kunde zückt sein Handy -und ich denke mir -hoffentlich will er nur telefonieren.

NEIN -dort sind die Urlaubsbilder drauf -mein Blick wird skeptisch.
Wie, das ist das Beste Handy das es gibt, mit ner 8 Mio. Pixelkamera. Und ich denk mir  -NAUND
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Andere Geschichte

Vor ca. 5 Jahren kam ein Kunde in's Studio und wollte ein Urlaubsbild ( es war das Dorf Deja auf Mallorca) -fotrografiert mit einer Mittelklasse Kompakten -auf Leinwand 1mx1m.
Bei näherer Betrachtung -100% Ansicht im Photoshop sahen wir nur noch pixelmatsch -und ich sagte zum Kunden, tun Sie sich n Gefallen -drucken sie es nicht -da haben wir beide keine Freude dran.

 

Freude (Zwischenbemerkung)

Ja ich bin Überzeugungstäter. Ich habe vor ca. 30 Jahren mein Hobby zum Beruf gemacht, ja ich bearbeite gerne Bilder. Ja auch wenn Bilder leider schlecht und viell. auch hässlich sind, da was gutes draus zu machen -ja das macht mich an -aber was zu weit geht geht zu weit.

Der Kunde überlegte 2 Minuten und sagte dann, holen sie das Beste raus und drucken Sie es.

 

okee...

Ich habe dann das Foto nach allen Regeln MEINER Kunst bearbeitet und gedruckt.

Während das Bild langsam aus dem Drucker kroch -hatte ich .....oh gott -nein.........

 

Anschliessend wurde das Leinwandbild auf den Keilrahmen gezogen.

Normalerweise stehen die fertigen Bilder bei uns rechts an der Wand zur Schau, auch für die anderen Kunden sichtbar (sofern es keine Aktbilder sind;).

Nun auch das Deja Bild -aber mit dem Gesicht zur Wand ;) Ehrlich gesagt ich schämte mich.

 

Ein paar Tage später kam dann der Kunde mit seiner Frau um das Bild abzuholen, das Bild umgedreht -in die Gesichter der beiden gesehen -und was sah ich -FREUDE und dann kam der Satz --ich weiß gar nicht was Sie wollen -sieht doch klasse aus.....

 

Zurück zum Thema HandyFoto

Wir sehen hier ein Blümchenmotiv, links mit dem Smartphone 8 Mio. Pixel

und 24 Stunden später aufgenommenmit einer Spiegelreflex 12 Mio.Pixel und einem

gutem Zoom-Objektiv -jeweils in der Gesamtansicht.

 

Wir öffnen dann im Photoshop das Bild und vergrößern es auf eine Kantenlänge von z.B. 115cm bei 180 ppi

 

(auf die Dpi und/oder ppi Werte komm ich später mal) 180 ppi ist hier ein guter Wert um es auf Leinwand zu drucken. Anschliessend gehen wir auf die 100% Ansicht, das was wir dann sehen, ist die Ansichtsqualität die später auf dem Druck zu sehen wäre. Hier ein Screenshot.

 

Hier links das Handyfoto und rechts das der Spiegelreflex beides in 100% Ansicht.

 

In der Gesamtansicht und ein paar Meter Betrachtungsabstand relativiert sich das Ganze wieder, aber man sieht es ja auch oft aus der Nähe und dann kann der Pixelmatsch des Handyfotos ganz schön erschrecken.

 

Aber wie groß kann man ein Foto überhaupt vergrößern?

Als Faustformel sag ich mal, Bilder die größer als 60cm werden sollen werden neu berechnet.

Als Wert sollte zwischen 180 und 226 Dpi/ppi eingetragen werden. Mit einer geschickten Bearbeitung kann man dann ca. die 3fache Größe drucken, also ca. 90x120cm.

Aber -wichtig ist immer die Eingangsqualität, um so besser diese ist -um so schöner ist das Endprodukt.

ABER

das Bild oben, ist nur die grobe Richtung.

Eine Faustformel.

Die feine Richtung ergibt sich spezifisch aus der Kamera -des Sensors -der güte des Objektivs und noch einigen anderen Faktoren und sind immer auf das einzelne Bild zu berechnen.

Wir stellen uns vor wir wären 1 Pixel -und wir müssen uns den Platz des ganz kleinen Sensors mit 

10Millionen anderen Pixeln teilen, da kommt Ungemütlichkeit auf, die sich dann in der Vergrößerung

bemerkbar macht.

 

Für die ganz kleinen SensorTypen sollten die Fotos im besten Fall nicht größer als 9x13, 10x15cm sein.

Ab 8,8x6,6mm -man nennt sie auch 1/3 Sensoren, kann man Fotos bis 20x30cm gut vergrößern, 30x40cm geht auch noch -ich hab es auch schon mit 40x60 probiert -das wird sehr kritisch.

 

Ab 17,3x13mm wird es interessant.

Ab dieser Sensorgröße macht es Spass Fotos bis 150cm -eine Länge vergrößert zu drucken!!!

 

Sie haben Fragen, diskutieren Sie mit uns auf Facebook

gerne beantworte ich dort Ihre Fragen -oder wir sehen uns im Studio

Kassel -Friedrich-Ebert-Str.15

 

Samstag von 11 bis 14 Uhr gibt es meist Gespräche und Infos mit Gleichgesinnten ;)

Wir freuen uns auf Ihren Besuch........................

5.13 Tintensysteme

Tintensysteme

Es gibt die unterschiedlichsten Tintensysteme die wir heute mal beleuchten wollen

 

Dye Tinte
Die Herstellung von Dyetinten kann man sich ungefähr so vorstellen.

Es gibt dies Kaffeeaufbereiter -eine Glaskanne in der wir eine gewisse Menge Kaffee -Pulver eingeben,

heiß Wasser drauf, Deckel runter drücken -und ziehen lassen.

 

Ähnlich funkioniert auch die Herstellung von Dyetinte. Der Kaffeeesatz wäre das Pigment -und das eingefärbte Wasser, die Dyetinte

 

Durch die Flüssigkeit des Wassers, kann die Tinte dann durch extrem kleine Druckkopfdüsen auf den Bedruckstoff gezielt aufgespritzt werden. Das Ergebnis sind leuchtende Farben und eine hervorragende Strichschärfe sprich Auflösung. Der Nachteil ist das schnelle ausbleichen, da alles Ozonhaltige -auch die Sonne uns die Farbe wieder wegnimmt. Das Foto ist weg -es hat eine anderer -das Ozon hat es -und wir nicht mehr!!

Ein Prozess der schon nach ca. 3 Monaten beginnt.
Die Konstrukteure begannen eine bessere Haltbarkeit in die Tinten einzubauen.

 

Die Pigmenttinte erblickte das Licht der Welt ca. im Jahr 2000
Sie erinnern sich, der Kaffesatz war jetzt das Pigment.

Das Pigment aber war zuerst sehr dickflüssig -aber die Konstrukteure machten die Farbe so dünnflüssig das sie auch durch die kleinsten Düsen gespritzt werden konnten und somit hervorragende Drucke produziert werden konnten. 

 

Strichschärfe und Auflösung waren perfekt, nur die Farbigkeit war noch etwas dumpf. 

Drucksyteme mit 4 Farben wirkten nicht leuchtend genug.
Der herkömmliche Drucker besteht aus 4 Farben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz.

 

Gefolgt von 8 Farbdruckern: Cyan, Lightcyan, Magenta, Lightmagenta und Yellow.

Schwarz, Hellgrau und Mattschwarz -die Farbigkeit ist hier schon wesentlich besser.

Die Lösung dafür war dann der 12 Farbdrucker

Matt Schwarz -Schwarz-mittleres Grau und Photo Grau.

Cyan, Blau, Photocyan, Magenta, light Magenta, Rot, Gelb und ganz wichtig Grün.

Jetzt leuchten die Farben wieder -dank der 8 und noch besser der 12 Farbsysteme.

 

Die Haltbarkeit bzw. die Lichtstabilität wird von unabhängigen Laboren mit 75 bis 100 Jahren bescheinigt,

wobei man bemerken muss das daß in Abhängigkeit vom Bedruckstoff ist.

 

Man sagt den Pigmenttinten nach das sie nicht für den Ausseneinsatz geeignet sind -stimmt

teilweise -man kann sie schon sehr lange Zeit der Sonne aussetzen, man sollte sie aber vor Regen schützen

und man darf auch nicht darauf rumkratzen -was allerdings auch wieder Materialabhängig ist.

Wir haben auch schon bedruckte Leinwandstücke in der Waschmaschine gewaschen bei 40 Grad und nichts ist passiert.

So wie wir die Leinwand in die Maschine gelegt haben, so kam sie auch wieder raus.

Haben wir die Leinwand vorher zerknittert, war an den Knickstellen die Farbe entfernt.

Aber wer mach schon sowas ;)

 

Quelle: PrintStudio-Kassel

Solvent-Tinten 

haben optimale Eigenschaften für den Ausseneinsatz: 

Hoher Widerstand gegen Umwelteinflüsse und UV-Strahlung sowie niedrige Kosten machen sie unentbehrlich für diesen Zweck. 

 

Aber sie haben auch einen Nachteil - der Geruch und Giftigkeit machen es möglich, sie nur außen zu verwenden. 

Öko-Solventtinten sind moderne Tinten mit einer verbesserten Formel.

Bei den gleichen Vorteilen wie Solventtinten.

Sie haben das Merkmal vom fast fehlenden Geruch und viel weniger Giftigkeit. 

Diese Art von Farbe kann mit verschiedenen kostengünstigen Materialien verwendet werden, Sie benötigen keine besondere Beschichtung oder Vorbehandlung für die Oberfläche und keine anschließendes Auftragen der Schutzschicht.

 

Ein paar Worte über die Solvent-Tinte

Die Hauptkomponente dieses Typs von Tinte ist Solvent, das ein Gemisch der leichten Kohlenwasserstoffe, das aus dem Öl oder Kohle-Rohstoff gelöst ist. Solventtinte variieren je nach der Zusammensetzung von Rohstoffen, dem Prozentsatz der Lösungsmittelgehalt und anderen Kriterien. Zu den wichtigsten Arten von Solventtinten gehören:

 

Hart-Solventtinte (hard-solvent inks), die mehr Solvent als Farbstoff beinhalten, was zu einem ziemlich  starken Geruch während des Druckens und des Betriebs führt.

 

In der Regel sind diese Tinten toxisch (giftig) und man benutzt sie für Innenanwendungen nicht.

 

Leicht-Solventtinte oder Mild-Solventtinte (light-/mild-solvent inks) haben weniger Lösemittel und leidlich  erträglichen Geruch bei dem Druck und der Bedienung.

 

Öko-Solventtinten (eco-solvent inks) sind die beliebtesten und weit verbreitetsten Tinten von dieser Art. 

Sie enthalten mindestens organisches Lösungsmittel, und werden aktiv von Druckern und Designern  bei der Produktion von Außenwerbung verwendet.

 

Quelle: Ink-Systeme.de

 

Allerdings gibt es im weltweitem Netz genügend Anbieter von "Foto auf Leinwand", die mit Eco Solvent arbeiten und ihren Kunden dies verschweigen.

Sie werben mit dem Begriff "FINEART" und der --Kunde glaubt es -solange er es nicht besser weiß.....

3.13 PAPIER - Der feine Unterschied

PAPIER
Total normal -je billiger, je besser? -Der Feine Unterschied

Papier ist für uns etwas selbstverständliches. 

Es umgibt uns wie die Luft, die wir Atmen, übernimmt unzählige Funktionen. 
Als Taschentuch, Verpackungsmaterial oder Banknote. Ein vielseitiges Material, dessen zukünftige Bedeutung nur ansatzweise erkennbar ist.

Ein Material aus natürlichen Rohstoffen, freundlich zur Umwelt und praktisch in der Handhabung.
Und weil es so selbstverständlich zu sein scheint, schenkt man den Eigenschaften in der Regel kaum Beachtung. 

 

Papier ist Papier. 
Mal mehr und mal weniger teuer. 

Man braucht es mal hier und mal da. Und man kann es an jeder Straßenecke kaufen. 
Die Wertvorstellung über Papier verhält sich oftmals entgegengesetzt zu dessen Preis: 
Je preiswerter es ist, umso besser erscheint es. Warum teures Papier kaufen? Ist doch Luxus.

 

Es gibt Orte, an denen man das billigste Papier vorfindet. Dort wünscht man sich dann, es wäre nicht am „Falschen Fleck“ gespart worden. Denn mangelnder Luxus im Hygienebereich ist fühlbar.

 

Wie sieht es in der Druckindustrie aus? 
Einer Branche, die traditionell von der Verarbeitung großer Papiermengen lebt? 
Dort wird das für den jeweiligen Einsatz optimale Papier sehr sorgfältig gewählt. Zeitungen und Magazine werden auf hochwertigem Papier gedruckt, damit beim Leser nicht der Eindruck entsteht, es wäre am falschen Fleck gespart worden. Mangelnde Qualitätseigenschaften des Papiers sind sichtbar.

 

Das Printstudio möchte ihnen mit diese Blog das Medium die Summe der teile „Papier“ näher bringen. 
Sie werden erkennen, dass gute Druckqualität weder etwas selbstverständliches ist, noch ursächlich das ausschließliche Resultat hochwertiger Drucktechnologie. 
Im Klartext: nicht das Drucksystem allein ist für die Qualität des Druckerzeugnisses verantwortlich. 
Es ist vielmehr das perfekte Zusammenspiel der für den Druck verantwortlichen Komponenten.
• Druckmechanik • Druckfarbe • Druckmedium
Die oberen Schichten des Papiers sind für die Bildwirkung verantwortlich. 

Trägermaterial Papier für den Großformatdruck ist nicht einfach nur Papier.

Wenn ein neues Papier auf den Markt kommt, hat es einen langen Forschungs- und Entwicklungsprozess sowie ein Qualitätssicherungsverfahren durchlaufen. Die Entwicklung eines neuen Papiers ist genauso anspruchsvoll wie die Entwicklung einer neuen Hardware.
Die Anforderungen sind nicht für alle Papiere gleich. Welche Eigenschaften soll das Papier haben? Dünn oder dick, flexibel oder steif, glänzend oder matt, glatt oder rau?

Natürlich spielen auch die Kosten während der Entwicklung eine wesentliche Rolle.
Entscheidend ist der Verwendungszweck – sind die Druckmedien für Cad-Zeichnungen, professionelle Proofs, Poster, Reklametafeln, Kunstreproduktionen, geschäftliche Präsentationen etc. vorgesehen? 
Um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden,

wird das Papier in verschiedenen Schichten gefertigt.
Die Hauptschicht ist das Trägermaterial oder Substrat, zum beispiel Papier, Vinyl, Polyester, Folie, Leinwand etc. 
Vom Trägermaterial hängt die Art der Druckanwendung ab. 
Für Kunstreproduktionen beispielsweise sollte man keine Folie verwenden; als Druckmedium für den Proofingeinsatz ist Leinwand ungeeignet und so weiter. 
Das Trägermaterial ist also der Ausgangspunkt. Vom Trägermaterial hängt außerdem die Papierstärke und damit die Flexibilität ab. Es gibt verschiedene Arten von Trägermaterialien – die folgenden Ausführungen beziehen sich auf das Druckmedium Papier. Schicht für Schicht Papier wird bekanntlich aus Holz hergestellt und ist deshalb sehr feuchtigkeitsempfindlich. es wird mit einer „barriere“ geschützt – einer PE-Beschichtung. Ohne diesen Schutz würde die Tinte in das Papier eindringen und die Papierfasern aufquellen lassen.Das führt zu unregelmäßigkeiten auf der Papieroberfläche, was zur Wellenbildung (cockling oder warping-effekt) führt. Mit dieser beschichtung wird also verhindert, dass Feuchtigkeit in das Trägermaterial eindringen kann.
Die Farbempfangsschicht übernimmt die „Steuerung“ der Tinte, sie verhindert ein weiteres durchdringen der Tinte zur darunter liegenden Schicht. Genau das würde ohne die Farbempfangsschicht geschehen, denn praktisch alle Druckertinten basieren auf Wasser.Der Druck würde dann sehr körnig und mit deutlichen Einbußen bei Auflösung und Farbgenauigkeit wirken. Eine Farbempfangsschicht mit quellfähiger Beschichtung unterscheidet sich in den Eigenschaften von einer mikroporösen Beschichtung. Hierzu anderer stelle mehr.Die Rückseitenbeschichtung sorgt für die Planlage und vermindert die Rollenbildung des Papiers. Nebenbei kann die Annahme von Tinte verhindert werden – das ist wichtig beim Stapeldruck, wenn die Papierbögen aufeinander liegen und die noch feuchte Tinte auf der Rückseite des darüber befindlichen Bogens „abgelegt“ wird. Außerdem kann diese Schicht zur unterdrückung von statischer Aufladung ausgerüstet werden.

 

Die Oberfläche entscheidet der „feine“ Unterschied Matt gestrichen-glänzend gestrichen.

Die Oberfläche entscheidet über die Wirkung des Drucks, ob das Papier als hochglänzend, seidenmatt oder matt empfunden wird. Die Oberflächenvergütung ist unter anderem für die Helligkeit des Papiers verantwortlich. Eine gestrichene – und damit glatte Oberfläche – reflektiert das Licht stärker. Resultat: ein größerer helligkeits- bzw. glanzgehalt sowie eine bessere Farbreproduktion. Je nach Papierstärke und -material kann die Beschichtung natürlich variieren. Dadurch lassen sich die Papiereigenschaften steuern und beeinflussen. Gestochen scharfes Druckbild durch spezielle Empfangsschicht. Die ideale Lösung sowohl für anspruchs- volle cad-Zeichnungen und Präsentationen im Groß- oder Kleinformat als auch für einfache grafische Drucke im Heim-oder Bürobereich.

 

 

9.12 Was heißt das

Was heißt das -Was ist das - Wie geht das 
Fachausdrücke die in Beratungsgesprächen immer wieder vorkommen.
Quelle: Canon


Additive FarbmischungMischung von Lichtfarben.

Die Grundfarben sind Rot, Grün und Blau. Ihre Anteile addieren sich zu Weiss. Überlagern sich jeweils nur zwei Grundfarben, entstehen als Mischfarben die sogenannten Komplementärfarben.

 

Adobe Type Manager (ATM)

 Programm für Windows und Mac OS-9, das für eine saubere Darstellung von Schriften am Bildschirm sorgt. Bietet in der Deluxe-Version auch Schriftenverwaltung.

 

Alpha-Kanal

 Ein digitales Farbbild ist in mehrere Farbkanäle unterteilt, mindestens (Rot, Grün, Blau), für den Druck in vier (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz). Weitere Kanäle können Maskeninformationen enthalten und werden als Alpha-Kanäle bezeichnet.


Auflösung

 Angabe für die Menge der Bildpunkte auf einer definierten Strecke, z.B. 00 ppi = 00 Pixel pro Inch (= Zoll). Je höher die Auflösung, umso mehr Details können gezeigt werden. Die Angabe der Auflösung in Pixel pro Inch gilt für Eingabesysteme wie Scanner oder digitale Kameras.Die Druckauflösung in dpi (dots per inch) bezeichnet die Menge an Druckerpunkten, die ein Drucker bei der Ausgabe eines digitalen Dokuments auf analogen Medien setzen kann.

 

Bitmap-Datei

 Digitales Bild (Foto), bestehend aus einer Matrix von Bildpunkten (Pixeln), die horizontal und vertikal angeordnet sind. Je mehr Bildpunkte diese Bitmap enthält, desto mehr Details können dargestellt werden. Den Bildpunkten sind Farbinformationen zugeordnet.


Bittiefe

 Jedem Pixel eines Bildes werden Farbinformationen in Form digitaler Bits zugeordnet. Bei einer Bit-(Daten-)tiefe von 8 Bit können 8 = 56 Farbinformationen pro Farbkanal definiert werden. Bei drei Farbkanälen (RGB) ergibt das 56 x 56 x56 = 16,7 Mio. Farbnuancen, die theoretisch beschrieben sein können.


Bubblejetverfahren

Von Canon entwickeltes Verfahren des Tintenstrahldrucks. Heizelemente im Tintenkanal erhitzen die Tinte, die sich dadurch ausdehnt. Am Ausgang des Tintenkanals bildet sich eine Blase (bubble). Durch Zerplatzen der Blase wird die Tinte auf den Bedruckstoff gebracht.

 

CMYK

 Abkürzung für vier subtraktiven Grundfarben (Prozessfarben ) des Farbdrucks - Cyan, Magenta, Yellow (Gelb) und Black (Schwarz). Durch Kombination von Punktrastern der vier Farben in unterschiedlichen Dichten läßt sich eine breite Farbpalette im Druck realisieren. Dient auch zur Bezeichnung des dazu gehörenden Farbmodells, das prinzipiell auf der subtraktiven Farbmischung basiert.

 

Colorimeter

 Dreibereichsmessgerät zur Farbmessung. Die Farben werden durch drei Sensoren gemessen, deren spektrale Empfindlichkeiten im Weitesten den Normspektralwertfunktionen der Rezeptoren im menschlichen Auge entsprechen. Liefert dabei aber ungenauere Messergebnisse als ein Spektralphotometer.

 

Color Management

 Technologie, die zur Kontrolle und Definition von Farbenineinemdigitalen Arbeitsprozessdient. Nutzt Messgeräte, um den Farbraum technischer Geräte festzustellen und Software, um die daraus entstandenen Farbprofile zu verrechnen. Wesentlicher Bestandteil der modernen Medienvorstufe.

 

ColorSync

Apple ́s Implementierung von Color Management ins Macintosh Betriebssystem. Seine Funktion entspricht der CMM, es ist also für alle Farbberechnungen auf Basis von ICC-Profilen zuständig. Die erste Version wurde bereits 1991 entwickelt.

 

Composing / Bildmontage

 Mehrere Bilder oder Bildteile werden dabei zu einem neuen Bild zusammengesetzt. Im Idealfall sind durch Maskierungstechniken keine Schnittkanten oder Übergänge zu sehen, so dass der Eindruck eines realen Fotos entsteht. Dazu gehören auch Farbanpassungen.


Densitometer

Messgerät zur Messung der Schichtdicke des Farbauftrags der vier Druck-Grundfarben (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz). Je stärker ein Farbauftrag ist, umso weniger des ausgesandten Lichts wird reflektiert. Daraus wird ein logarithmischer Wert ermittelt, der den Reflektionsgrad und damit die Stärke des Farbauftrags ausdrückt. Farben können nur mit Hilfe optimierter Farbfilter erkannt werden.

 

Device-Link-Profil

 Spezielle Variante eines ICC-Farbprofils, bei dem ein bestimmtes Quellprofil und ein bestimmtes Zielprofil fest miteinander verbunden sind. Wird überwiegend beiCMYK-CMYK-Konvertierungen eingesetzt, um beispielsweise den Schwarzaufbau aus dem Quellprofil zu erhalten.

 

Digitaldruck

Drucktechnik, die Druckmaschinen auf Tintenstrahl- bzw. Tonerbasis zur Ausgabe verwendet. Ausgangsmaterial sind digitale Daten. Benötigt keine analogen Zwischenschritte (Ausgabe auf Druckfilm oder Druckplatte) mehr.

 

Digitalproof

 Simulation eines konvertionellen Druckverfahrens mit Hilfe digitaler Drucker. Dabei kommen in erster Linie Tintenstrahldrucker, in seltenen Fällen auch tonerbasierte Drucker zum Einsatz. Die Berechnung der Farbdaten erfolgt über ein vorgeschaltetes PostScript-RIP.

 

DIN-Formate

 Die DIN 476 definiert die Normen für Papierformate. Diese Norm wurde bereits 1906 festgelegt. Neben der bekannten DIN „A“-Reihe gibt es auch die Reihen „B“ und „C“.

 

Druckvorstufe

 Die Aufgabe der Druckvorstufe besteht darin, Inhalte (wie Texte, Bilder) in einem Layout zusam- menzuführen und eine Druckform zu erstellen. Oft auch als Prepress bezeichnet, ist die Druckvorstufe ein Teilprozess der Drucktechnik. Dabei werden alle Prozesse vor dem Druck, wie Bilddigitalisierung und -bearbeitung, grafische Illustration, Daten- aufbereitung, Textsatz und Layouterstellung, Ausschießen, Film- oder Plattenbelichtung (CTP) bzw. Gravur (Tiefdruck) zusammengefaßt. Das Ziel dabei ist immer die Erstellung einer analogen, bzw. digitalen Druckform.

 

Dye-Tinte

 Bezeichnung für Farbstofftinte, wie sie im Tintenstrahldruck eingesetzt wird. Enthält, im Gegensatz zur Pigment-Tinte, keine Partikeleinschlüsse. Sie ist weniger lichtbeständig als Pigmenttinte, besitzt dafür aber einen größeren Farbraum.

 

DuplexdruckDruckverfahren,

bei dem ein Monochrom-Foto mit zwei Farben gedruckt wird, um einen größeren Tonwertumfang zu erhalten oder eine spezielle Bildwirkung zu erzielen.

 

EPS -

Encapsulated PostScript Dateiformat zum Austausch von PostScript- Bilddaten zwischen verschiedenen Programmen. Die Datei enthält PostScript-Code und ein Vorschau- Bild mit niedriger Auflösung.
Farbauszüge Sie sind das Ergebnis einer „Farbseparation”. Im Vierfarbdruck gibt es die Farbauszüge Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Schwarz (Black). Die Farbauszüge können in Form von digitalen Daten, Druckfilmen oder -platten vorliegen.

 

Farbe

Bezeichnung für eine menschliche Wahrnehmung, bei der Lichtintensitäten in verschiedenen Wellen- längenbereichen von unterschiedlichen Sensoren im Auge aufgenommen und vom Gehirn interpretiert und zu einem Eindruck von Farbe zusammen gesetzt werden.

 

Farbkeil/Messstreifen

 Ein Farbkeil für den Offsetdruck beinhaltet Messfelder mit Dichtewerten zwischen 0% bis 100% Deckung für jede Druckfarbe. Die Farbwerte definieren die Menge der jeweils vom Druckwerk aufgetragenen Farbe und werden zur Kontrolle mit einem Densitometer gemessen. Abweichungen in der Stärke des Farbauftrages entscheiden darüber, ob eine Kalibrierung des Druckwerks bzw. der Farbsteuerung notwendig ist. Moderne Farbkeile, wie der Medienkeil, dienen nicht zur Messung des Farbauftrags, sondern zur Überprüfung der Farbgenauigkeit (Farbort) und werden mit Spektrolphotometern ausgemessen. Farbkennzeichnungssystem Mathematisch-technisches System zur Kennzeichnung und Definition von Farbtabellen, wie sie für industrielle Anwendungen eingesetzt werden. Beispiele solcher Systeme sind HKS, Pantone, RAL oder auch Munsell.

 

Farbmodell

 Erklärungsversuch im Rahmen der Farblehre, um die Zusammenhänge der menschlichen Farbwahrnehmung zu systematisieren. Erste einfache Farbmodelle gibt es von Newton und Goethe. Die modernen, mathematischen Farbmodelle wurden von der CIE entwickelt. Zu den bekanntesten Modellen gehören RGB und CMYK.

 

Farbprofil

 Datei, basierend auf Messwerten, welche den Umfang der darstellbaren Farben eines digitalen Ein- oder Ausgabegerätes (Farbumfang), beschreibt. Wird im Color Management für Farbberechnungen verwendet.

 

Farbraum

 Beschreibung der von einem digitalen Ein- oder Ausgabegerät darstellbaren Farben. Wird mit Hilfe von Farbmessungen ermittelt und in einem Farbprofil festgehalten. Mit Hilfe des Farbprofils können im Color Management Farbberechnungen durchgeführt werden.Es gibt auch geräteunabhängige Farbräume, z.B. Lab, die das Spektrum der, für einen menschlichen Betrachter wahrnehmbaren Farben beschreiben.

 

Farbraumtransformation

 Übertragung von Farbwerten aus einem Farbmodell in ein anderes. Das ist z. B. notwendig im Laufe eines grafischen Produktionsprozesses, wenn Farbwerte von Eingabegeräten (Scanner, digitale Kamera) in das Farbmodell eines Ausgabegerätes (Monitor, Drucker) übertragen und an dieses angepaßt werden müssen. Im Color Management erfolgt eine Farbraumtransformation auf Basis von ICC-Profilen mit Hilfe der Rendering Intents. Die notwendigen Berechnungen führt die CMM durch. Häufigste Anwendung ist die Umwandlung von RGB- in CMYK-Werte bei der Farbseparation.FarbseparationVerfahren zur Umwandlung von RGB-Daten eines Eingabegerätes in den CMYK-Farbraum eines Druck- ausgabeverfahrens. Entscheidend ist die Definition des Schwarzaufbaus. Die dabei angewandten Verfahren sind GCR (Gray Component Replacement) und UCR (Under Color Removal). Beim GCR (Grey Component Replacement) werden gleiche Anteile der Buntfarben (= Graukomponente) durch Schwarz ersetzt. Beim UCR (Under Color Removal) erfolgt dies nur bei stark gesättigten Farben entlang der Grauachse.

 

Farbtemperatur

Beschreibung der Farbe des Lichts in Form einer Temperaturangabe in Kelvin. Niedrige Farbtemperaturen (z. B. 800 K) sind rötlicher, hohe Farbtemperaturen (z. B. 7500 K) blauer. Weisses Tageslicht liegt etwa bei 6500 K.

Geräte-unbhängige FarbeMathematische Definition einer Farbe mit Hilfe eines Farbmodells, das nicht von einem spezi- fischen Gerät abhängig ist (wie etwa RGB oder CMYK). Die Angabe solcher Farbwerte erfolgt meist nach dem CIE-Lab Farbmodell.
GradationBeschreibt das Verhältnis von Eingabewert zu Ausgabewert. Bei einer Druckausgabe werden durch Faktoren wie Tonwertzuwachs die Farb- und Graustufenwerte digitaler Bilder verändert. Eine Gradationskurve stellt den Grad der Veränderung in Form einer Zuwachskurve dar.
Grafik Umfaßt alle Tätigkeiten zur Herstellung digitaler Zeichnungen und Illustrationen. Digitale Grafik basiert überwiegend auf mathematischen Beschreibungen von Objektformen (Vektoren). Sie wird beispielsweise mit den Programmen Adobe Illustrator, Macromedia Freehand oder Corel Draw erstellt.

 

Grammatur

Begriff aus der Papierherstellung, der das Flächengewicht von Papier bezeichnet. Die metrische Einheit ist: g/m2 (Gramm pro Quadratmeter). Normales Office-Druckerpapier hat beispielsweise 80 g/m2. Ab einer Grammatur von 150 g/m2 spricht man auch von Karton.Die Grammatur des Papieres lässt sich anhand einer Umrechnungstabelle in seine Stärke / Dicke umrechnen. Andere Möglichkeiten, Papier zu kennzeichnen, sind seine Stärke bzw. sein Volumen oder das 1.000 Bogen-Gewicht.

 

 

Hadern

 Alttextilien (Lumpen), die in ihre Bestandteile zerlegt werden, so dass sich die Fasern aus dem Material lösen. In dieser Form finden sie bei der Herstellung hochwertiger Spezialpapiere Verwendung.
 

 

HKS-System

Von den Firmen Hostmann-Steinberg Druckfarben, K+E Druckfarben und H. Schmincke & Co entwickeltes Farbsystem. Es enthält eine Anzahl genau definierter Farben, die mit Hilfe von Farbfächern ausgewählt werden können. Sie werden meist zur Reproduktion von Schmuckfarben eingesetzt.


HSB

 Farbmodell, das Farben auf Basis von drei Empfindungen beschreibt: Hue (= Farbwinkel), Saturation (= Farbsättigung) und Brightness (= Helligkeit). Es ist gut geignet für eine intuitive Farbwahl. Das HSB-Farbmodell ist allerdings nicht gleichabständig, d. h. die Farbabstände entsprechen nicht den wahrgenommenen Farbkontrasten.


ICC Profil

Datei, die die Farbraumbeschreibung eines Ein- oder Ausgabegerätes im grafischen Produktionsprozess enthält. Wird erstellt auf Basis von Farbmessungen und Berechnungen einer Color Management Software.
JPEG Standardisiertes Kompressionsverfahren für digitale Fotos. Es ist ein verlustbehaftetes Verfahren, wobei der Grad der Kompression die erreichbare Qualität bestimmt.

 

Kalibration

 Ein digitales Ein- oder Ausgabegerät wird bei der Kalibration in einen technisch einwandfreien, definierten Zustand gebracht, der jederzeit reproduzierbar sein sollte. Ziel ist eine eindeutige und konstante Farbwiedergabe. Dient auch dazu, die Folgen von Alterungsprozessen der technischen Komponenten festzustellen und, zumindest teilweise, zu kompensieren.

 

KaschierenVeredelung

von Druckbogen durch den Überzug von Glanzfolien oder Mattfolien. Dient dem dauerhaften Schutz von Drucksachen, auch gegen mechanische Beschädigungen. Wird meist für langlebige, bzw. häufig in Gebrauch befindliche Produkte eingesetzt.

 

Komplementärfarben

Im Farbkreis stehen sich Komplementärfarben stets genau gegenüber. Danach gibt es drei Paare von Komplementärfarben Rot – Cyan Grün – Magenta Blau – Gelb Die Komplementärfarben mischen sich bei der Additiven Farbmischung zu Weiß und bei der Subtraktiven Farbmischung zu Schwarz.

 

Layoutprogramm

Software zur Gestaltung ganzer Druckseiten, z.B. für Broschüren oder Zeitschriften. Text-, Bild- und Grafikdaten werden importiert und zu einem Seitenlayout zusammengestellt. Bekannteste vertreter sind Quark XPress und Adobe InDesign.

 

Lab

Mathematisch definierter Farbraum, der alle Farben, die ein menschlicher Betrachter wahrnehmen kann, rechnerisch exakt beschreibt. Dient als Basis für Farbberechnungen im Color Management.

 

Metamerie

Bezeichnet in der Optik den Wert des Farbabstands zweier Proben unter zwei verschiedenen Lichtquellen. Unterschiedliche Spektren für eine gegebene Lichtart können beim Menschen den selben Farbeindruck hervorrufen. So können z. B. zwei Stoffe unter einer Lichtart gleich aussehen, während sie unter einer anderen Lichtart unterschiedliche Farben haben.

 

Moiré-Effekt

 Der Begriff leitet sich vom französischen Wort „moirer” (= marmorieren) her. Dieser Effekt entsteht durch die Überlagerung von gleichmäßigen Rastern oder Linien und macht sich durch die Entstehung neuer Linien bemerkbar. Er tritt z. B. beim Scannen von Bildern mit periodischen Strukturen (karierte Hemden, Rasterbilder) auf oder auch bei der Überlagerung von Druckfilmen mit Druckrastern.

 

Naturpapiere

Ungestrichene und unbehandelte Papiere, weiß oder farbig. Sie können holzfrei, holzhaltig oder alt- papierhaltig sein und haben meist eine sehr robuste und feste Oberfläche.

 

Optische Aufheller

Bei Papieren für digitale Druckverfahren werden oft Pigmente verwendet, die den unsichtbaren Ultra- violettanteil von Tages- oder Kunstlicht in sichtbares Licht umwandeln. Das Papier remittiert auftreffendes Licht stärker und wird als „strahlend” weiß wahrgenommen. Optische Aufheller werden insbesondere bei Papieren für digitale Druckverfahren verwendet. Unter UV-Licht leuchten diese Papiere auf (Discoeffekt).

 

Pantone-System

 Farbsystem, basierend auf 15 Grundfarben, die in einer Vielzahl von Mischungen ca. 1.000 Schmuckfarben ergeben. Das System basiert, wie HKS, auf Farbfächern und ist nicht zur Reproduktion von Bildern geeignet. Der Einsatz dieses Farbsystems konzentriert sich vorwiegend auf Firmenlogos und Schmuckfarben.

 

Papiergewicht

siehe auch „Grammatur”

 

Papierklassen

Es gibt verschiedene Papierklassen, bei denen Druckpapiere anhand ihrer Oberflächen unterschieden werden. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen gestrichenen (glatten) und ungestrichenen (rauheren) Oberflächen, sowie zwischen glänzend und matt.

 

PDF

(Portable Document Format)Von Adobe Systems Inc. entwickeltes Austauschformat für komplette digitale Dokumente. PDF- Dateien sind plattform- und programmunabhängig und enthalten alle, für den Druck notwendigen Daten, wie Texte, Bilder, Grafiken und Schriften. PDF ist ein von der ISO zertifizierter Standard für Datenaustausch (ISO 1590-).

 

Pixel

 Kurzwort aus “picture element“ (Bildelement). Digitale Bilder bestehen aus nebeneinanderliegenden Pixeln, die jeweils einen bestimmten Farb- oder Tonwert aufweisen. Im Auge verschwimmen die verschiedenfarbigen Pixel zu stufenlosen, kon-tinuierlichen Farbtönen.

 

PostScript-Font

Beschreibung von Schriftfonts mit Hilfe von PostScript-Befehlen. Dabei werden die Konturen der Buchstaben durch Vektoren beschrieben (Printerfont). Für die Darstellung des Fonts am Bildschirm dient eine separate Datei (Screenfont), die das Grafikmodell des jeweiligen Betriebssystems nutzt. PostScript-Fonts sind plattformgebunden und können 56 Zeichen pro Font enthalten (ASCII- Kodierung). Sogenannte Type-1-Fonts enthalten zusätzliche Informationen zur Darstellung kleiner Schriftgrößen. Type--Fonts enthalten diese „Hints” nicht. PostScriptSeitenbeschreibungssprache, die seit 1998 von Adobe Systems entwickelt wird. Dient in der grafischen Industrie vorwiegend zur Ansteuerung von Ganzseitendruckern (z. B. Laserdrucker). Sie ist aber auch mathematische Grundlage professioneller Grafik- und Layoutprogramme wie Illustrator, Freehand oder InDesign. Graphische Elemente und Schriften werden auflösungsunabhängig mit Hilfe von Vektoren beschrieben. Pixel-Graphiken hingegen werden gerastert. PostScript ist eine wesentliche Grundlage der modernen digitalen Druckvorstufe.

 

Profilierung

Im Color Management werden die farblichen Fähigkeiten eines technischen Gerätes durch Messvorgänge ermittelt. Das Ergebnis wird in einem Farbprofil gespeichert. Profilierungs-Software, die zur Messung von Messvorlagen mit Hilfe von Farbmessgeräten dient. Aus den Messergebnissen können anschließend ICC Farbprofile errechnet werden, die die Farbraumbeschreibung eines Gerätes enthalten. Ein typischer Vertreter von Profilierungs-Software ist das Programm ProfileMaker.

 

Proofdruck

 Herstellung von Seitenandrucken anhand digitaler Daten, ohne Filmauszüge. Ziel ist die Überprüfung von Layout und Farbe vor dem endgültigen Auftragsdruck. Man unterscheidet dabei zwischen Standproof und Kontrakt-Proof. Beim Standproof geht es ausschließlich um die richtige Positionierung der Seitenelemente. Der Kontraktproof umfaßt darüber hinaus auch die korrekte Farbigkeit, die visuell und messtechnisch vom Kunden überprüft und abgenommen wird. Ein Kontraktproof ist stand- und farbverbindliche Vorlage für den Druck und die daraus resultierende Rechnungslegung. Meist werden für digitale Proofs Tintenstrahldrucker eingesetzt, da sie den größten Farbraum besitzen und somit die Farbanmutung anderer Druckverfahren am besten simulieren können.

 

Prozessfarben

Damit sind die vier Grundfarben des Drucks gemeint: Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz.

 

Rasterpunkt

Ein Rasterpunkt setzt sich aus vielen kleinen Elementen zusammen. Es handelt sich dabei um sogenannte Pixel, die in einer Matrix (Rasterzelle) zusammen gefasst werden. Die Form eines Rasterpunktes kann rund, quadratisch oder auch elliptisch sein.

 

Rasterung

Optischer Trick, um Farbnuancen im Vierfarbdruck darstellen zu können. Raster sind geometrische Muster aus winzig kleinen Farbpunkten in unterschiedlichen Größen. Das menschliche Auge erfasst die Rasterpunkte als Farbmischung. Durch die unterschiedliche Größe und Überlagerung der Rasterpunkte kann die Farbmischung gesteuert werden.

 

Rasterweite

Dieser Wert gibt an, wie viele Rasterpunkte pro Einheit (cm, inch) im Druck nebeneinander liegen können. Eine Rasterweite von 60 L/cm (= Linien pro cm) bedeutet, daß auf einer Länge von 1 cm 60 Rasterpunkte nebeneinander gedruckt werden.

 

RGB

Farbmodell der additiven Farbmischung. Die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau addieren sich zu Weiß. Dieses Farbmodell kommt immer zur Anwendung wenn direktes Licht mit im Spiel ist, also bei bei Scannern, digitalen Kameras, Computermonitoren.

 

Subtraktive Farbmischung

Werden verschiedene Körperfarben miteinander gemischt, absorbieren die Farbpigmente jeweils verschiedene Teile des Lichts, und man sieht die Farbe, deren Anteil von allen Farben am wenigsten verschluckt wird. Werden alle Anteile des Lichts absorbiert, wird dies als Schwarz wahrgenommen.

 

TIFF (Tagged Image File Format)

ist eines der ältesten Speicherformate für Pixelbilder. Unterstützt sehr viele Details, bis hin zu Color Management Informationen, Ebenen, verschiedene Kompressionsmöglichkeiten und Datentiefen. Ist in der Druckvorstufe eines der flexibelsten Austauschformate.

 

Tintenstrahldruck

Digitale Drucktechnik, bei der durch das Ablenken kleiner Tintentröpfchen ein Druckbild erzeugt wird. Der Tintenstrahl tritt dabei über eine Düse aus dem Druckkopf aus. Es gibt verschiedene Grundtechniken, wie „Bubble Jet Druck” oder „Piezo Druck”. Tintenstrahldruck erzeugt brillante Farben, benötigt dafür allerdings Spezialpapier. Diese Drucktechnik wird meist für Foto-, Proof- und Großformatdrucke eingesetzt.

 

Vektorpfad /Vektorgrafik

 Konturbeschreibung eines grafischenObjekts(Kreis, Rechteck, Polagon). Dabei werden Ankerpunkte gesetzt, die sich automatisch mit Linien verbinden. Kurvensegmente werden dabei durch Tangenten bestimmt (Beziér-Kurven). In PostScript werden alle grafischen Objekte (Linien, Flächen, Buchstaben bis hin zu komplexen Illustrationen) durch Vektorpfade definiert. Im Vergleich zu Pixeldaten benötigen Vektorinformationen erheblich weniger Speicherplatz.

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Gleichzeitig habe ich bei einigen Printanbietern Testbestellungen gemacht. Letztendlich bekam das Printstudio Kassel den Zuschlag. 

Quelle :

http://www.jens-wessel.com/?p=108

 

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Top Bildbearbeitung

unterschiedlich gute Papiere

Schnelligkeit

Sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis

 

So lassen wir unsere jährlichen Austellungen vom Printstudio-Kassel drucken
Dr. Stefan Hoffmann

Klinikum Kassel

Hallo, der Druck ist super schön 
geworden! Alle sind begeistert, 
vielen Dank noch mal!
Birgit Silberg
Dipl. Designerin
Artgerecht
visuelle Kommunikation

Lichtenfels